Aug 03 2009

Stellungnahme: MOZ zu angeblicher Ruhestörung bei Kulturveranstaltungen auf dem Marktplatz

Kategorie: AllgemeinMarco Neuber @ 17:37

Manche Sachen müssen bei mir immer etwas länger liegen und reifen, sonst wird der Ton unfreundlich…

Ich las vor einigen Tagen auf der Internetseite der Märkischen Oderzeitung einen Artikel mit der Überschrift “Krach weckt Protest der Markt-Anwohner”. Dem reisserischen Aufmacher folgt dann eine kurze Notiz über eine schriftliche Beschwerde, mit einer Unterschriftenliste, einiger Anwohner an die Stadt. Ich bedauere ausdrücklich wenn sich Anwohner gestört fühlen.

Argumente und eine ehrliche Diskussion!
Womit ich schwer umgehen kann sind diese Vermischungen und das Unverständnis für die Wichtigkeit solcher Veranstaltungen. Herr Maas spricht hier vom Volleyball-Beachfest was nicht richtig ist, der Autor erweckt den Eindruck, dass jedes Fest bis in die Nacht geht und laut ist. Zum Beispiel war unsere Veranstaltung Beach City genehmigt – ohne Livemusik und/oder Tanz, bis 23.00 Uhr. Das ist eingehalten worden. BeachCity war nicht Volleyball, sondern Handball, Fussball und Volleyball. Es konnte nur auf dem Markt stattfinden, sonst wäre es ja nicht Sand in der Stadt…

Da einige Veranstaltungen 2 Tage dauern geht es hier aber nur um max. 6 Veranstaltungen. Der Angermünder Bürgermeister Wolfgang Krakow nennt eine Zahl von unter 10 Tagen an denen aufgrund eines Events mit etwas grösserer Lautstärke zu rechnen ist. Sollte uns Angermündern nicht ein Fest vor der Haustür (zu dem man meist eingeladen wird) weniger stören als eine sterbende Stadt? Wir sollten die mit Millionenbeträgen sanierte Stadt stolz vorzeigen und mit Leben erfüllen.

Eine Bitte zum Schluss
Lassen Sie uns doch einfach miteinander reden, ein Brief eines Angermünders der über das Prenzlauer Ordnungsamt auf Umwegen eine Lokalzeitung erreicht ist nicht notwendig, so gross ist Angermünde ja nicht.